Der Ortasee und seine Lage

Er gilt als der kleine Bruder des Lago Maggiore, denn beide Seen trennt nur eine hohe Hügelkette.
Der Lago d’Orta liegt westlich inmitten von Wiesen und Wäldern.

Die sanfte Ostküste steigt allmählich zum prächtigen Mottarone-Höhenzug an, der mit seinen 1.491 Metern Höhe die Grenze zum Lago Maggiore bildet. Das Westufer ist wesentlich rauer und steiler. Hier beginnen bereits die Ausläufer des Monte-Rosa-Massivs, das mit 4.633 das zweithöchste Felsmassiv der Alpen ist. Auch wenn der Lago d’Orta einer der kleinen Seen Norditaliens ist, so gilt er doch als der romantischste und ist zumindest in Deutschland ein Geheimtipp. Dabei bietet das beschauliche piemontesische Gewässer alle Reize der großen „Brüder“: Südländisches Flair mit mildem und niederschlagsarmem Klima, eine reizvolle Natur, die Wasser und Berge bereithält, und dazu noch eine geschichtsgesättigte Kulturlandschaft für intellektuelle Abstecher.

In der Antike war der Ortasee unter dem Namen „Cusio“ bekannt. Die Region ist schon seit Jahrtausenden besiedelt: Als erste feste Bewohner gelten Gallier und Kelten. Dann wurde das Gebiet von Rom erobert und im 4. Jahrhundert das Christentum eingeführt: Ein entscheidender Schritt für den Fortgang der Geschichte

Last updated on 24.06.2015, 10:51:20.